Coritiba

Sein Debüt als Profi gab Rafinha 2003 bei Coritiba unter Antonio Lopes. Obwohl er erst 17 Jahre alt war, glänzte er während der Saison, die Coritiba mit dem Gewinn der Staatsmeisterschaft von Paraná abschloss.
In der brasilianischen Meisterschaft verhalf er seinem Verein zu einem exzellenten Jahr mit der Qualifikation zur Copa Libertadores, des wichtigsten südamerikanischen Vereinsturniers, nach 18 Jahren ohne Teilnahme.
Im folgenden Jahr schied Coritiba bei der Copa Libertadores bereits in der Gruppenphase aus. Doch in der Staatsmeisterschaft von Paraná konnte der Club überzeugen und gewann den Titel zum zweiten Mal in Folge. Rafinha zählte nun zu den Idolen bei Coritiba. In der brasilianischen Meisterschaft enttäuschte die Mannschaft und erreichte nur den 12. Tabellenplatz.
2005 erreichte Rafinha seinen persönlichen Höhepunkt bei Coritiba. Seine herausragenden Leistungen brachten ihm einen Platz in Brasiliens U-20-Nationalmannschaft und im August 2005 wurde er von dem deutschen Bundesligisten Schalke 04 verpflichtet. Dies war der größte Transfer in der Geschichte von Coritiba.

Schalke 04

Die offensive Spielweise Rafinhas schien bei seiner Ankunft in Deutschland ein Problem werden zu können, da die Außenverteidiger dort eher defensiver ausgerichtet sind. Des Weiteren war er der kleinste Spieler im Kader. Doch er schaffte den Sprung in die Startformation.
Die Kälte und das Erlernen der deutschen Sprache waren die größten Herausforderungen bei der Anpassung an das neue Land. Trotzdem avancierte Rafinha zu einem der Publikumslieblinge auf Schalke.
Doch es gab auch Rückschläge. Die größte Enttäuschung war der Verlust der deutschen Meisterschaft an den VfB Stuttgart am letzten Spieltag der Saison 2006/2007. In der folgenden Spielzeit spielte Schalke stark in der UEFA Champions League und schied erst im Viertelfinale gegen den FC Barcelona aus.